Samstag, 14. Februar 2009

Aber ich hab doch immer schön ausgegessen...?!?

Bei meiner Ankunft in Sydney, letzten Samstag Abend, herrschte wunderbares Wetter. So konnte ich den Tag rund um den lebendigen Darling Harbour – mit wunderschönem Abendlicht – ausklingen lassen.

Auch am nächsten Tag war es noch sonnig und heiss. Genau richtig für einen gemütlichen Spaziergang durch das Stadtzentrum, über die Harbour Bridge, zur Opera, durch den Botanischen Garten (mit Government House), zur St Mary's Cathedral und später gab's ein günstiges Nachtessen im Chinatown (welches mir, nachdem ich nun so viele andere "Chinatowns" gesehen habe, sehr klein erscheint).

Und das war auch das Ende des schönen Wetters und der Hitzewelle, seufz! Genau richtig, um mal wieder ein Museum zu besuchen :-) . So sah ich mir die verschiedenen, teilweise etwas speziellen, Ausstellungen im Museum of Contemporary Art an und spazierte danach noch zum Anzac Memorial, vor dessen Eingang Kiefern stehen, welche aus Gallipoli stammen (ja, das steht wirklich so im Lonely Planet-Reiseführer!).

An meinem letzten Tag in Sydney nahm ich den Zug und fuhr zum Olympischen Park hinaus. Vor etwa 15 Jahren (huiii, wie die Zeit vergeht!) hatte ich mal den Traum, an den Olympischen Spielen 2000 teilzunehmen... na ja, nun bin ich wenigsten einmal im Olympischen Hallenbad ein paar Kilometer schwimmen gegangen ;-) . Obwohl, man konnte leider nicht im Hauptwettkampfbecken schwimmen, sondern nur im Nebenbecken – welches jedoch auch 50 Meter lang ist!

Bei Nieselregen bin ich am Abend noch für ein letztes Mal zum Darling Harbour und weiter zur Opera hinuntergewandert, um ein paar Nachtaufnahmen zu schiessen.

Am Mittwoch Morgen früh stieg ich dann in einen Greyhound Bus, der mich ins kleine Port Macquarie brachte. Auch hier war das Wetter eher durchzogen, was aber den Fotos von meinem Strandspatziergang nichtsdestotrotz eine schöne Stimmung verleiht.

Weiter ging es tags darauf nach Byron Bay... eines der Surfer-Mekkas. Schon mein erster Besuch hier, vor über 5 Jahren, war verregnet. Und dieses Mal war es gar so schlimm, dass ich nicht einmal zum berühmten Leuchtturm hinaus spazieren konnte!

Der Abend-Bus brachte mich dann gestern nach Brisbane, wo ich jetzt in der Backpacker-Unterkunft sitze... und so etwas... draussen regnets! Seufz! Na ja, morgen sollte es gemäss Wetterbericht wieder etwas besser sein.

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Valentinstag und schicke eine dicke Umarmung!

Sonntag, 8. Februar 2009

Mehr Bilder...

von meinem Tandem-Fallschirmsprung findet ihr unter diesem Link:

http://www.tigerandtaff.com/andrea_rod/andrea_rod.shtml

GRINS

Freitag, 6. Februar 2009

Aus der Vogelperspektive

Bei strömendem Regen verliessen wir Franz Josef und machten uns auf den Weg Richtung Makarora. Unterwegs besserte sich das Wetter mit jeder Kurve und so konnten wir doch noch einige Stopps an wunderschönen Orten einlegen und dabei Wasserfälle, kristallklare Flüsse sowie Seen bewundern.

Anderntags führte die Reise, mit einigen Foto-Pausen dazwischen, weiter ins quirlige Queenstown. Da sich hier die Wege von fast allen aus der Reisegruppe trennten, gingen ein paar von uns Abends noch etwas essen und liessen später die Nacht in der Backpacker-Bar ausklingen.

Auf meinem Plan für Dienstag stand eigentlich: Skydiving!!!! Leider wollte das Wetter aber nicht mitspielen und so verbrachte ich den Tag stattdessen mit Wäschewaschen, Shopping und Schwimmen. Zum Glück hatte ich aber noch einen weiteren Tag hier in Queenstown zur Verfügung. Und so konnte ich am Mittwoch – bei Sonnenschein und fast klarem Himmel – ins kleine Flugzeug einsteigen, die atemberaubende Aussicht auf den Lake Wakatipu und die schneebedeckten Berge geniessen und mich dann auf etwa 3700 Metern Höhe aus dem Flugi in die Tiefe stürzen. Wowwwwwwww, einfach genial!!!! Dies war bereits mein vierter Tandem-Sprung... und wäre es nicht so teuer... :-)

Den erhöhten Anteil an Adrenalin in meinem Körper nutzte ich dann am späteren Nachmittag gleich noch aus und marschierte den steilen Queenstowner "Haushügel" hinauf, um die tolle Aussicht fotografisch festzuhalten. Seht selbst.

Gestern führte mich der letzte Abschnitt der Busrundreise bereits zurück nach Christchurch, wo ich heute nochmals einen sonnig heissen Nachmittag im Botanischen Garten genoss.
Und morgen werde ich schon wieder in ein Flugzeug einsteigen... mich aber dieses Mal besser nicht hinausstürzen...
(Auf dem Foto: Lake Pukaki und im Hintergrund der schneebedeckte Mount Cook)

Samstag, 31. Januar 2009

Natur pur

Normalerweise kommt mein Fotoapparat - im Vergleich zu anderen Touris - eher spärlich bzw. nur "gezielt" zum Einsatz. Seit ein paar Tagen kann ich mich aber kaum mehr zurückhalten. Gerne würde ich euch hier alle Bilder raufladen... aber dies würde wohl die Blog-Kapazität langsam sprengen.

Am Dienstag Mittag ging es von Picton aus weiter nach Marahau, ein ganz kleiner Ort gleich neben dem "Eingang" zum Abel Tasman Nationalpark. Wir wohnten in ganz einfachen Hüttchen auf der Old MacDonald's Farm :-) , welches tatsächlich auch ein Bauernhof ist (mit Kühen, Schafen, Lamas...) und natürlich, wie es der Name schon sagt, der Familie MacDonald gehört.

Bei wunderschönem Wetter liess ich mich am folgenden Tag auf dem Wasserweg, mit dem Aqua Taxi, in den Nationalpark hineinfahren. Die ca. 17 km Fussmarsch von der Torrent Bay zurück nach Marahau führten an wunderschönen Stränden und extrem klaren Flüssen entlang sowie durch atemberaubend tolle Wälder hindurch. Wowwwww!

Der Stray-Bus fuhr uns am Donnerstag weiter ins klitzekleine Kaff Barrytown (etwa 40 Einwohner!). Auf dem Weg dorthin machten wir einige Foto-Stopps, u.a. bei den Pancake Rocks.

Am nächsten Morgen konnten wir ausschlafen, juhuiii, denn die Fahrt ging erst am Mittag weiter nach Franz Josef, von wo aus ich heute eine geführte Wanderung auf den Franz Josef Gletscher mitmachte. Wirklich (fast) einmalig, dieser Ausflug! Ein kurzer Spaziergang durch den Regenwald und wenig später steht man bereits am Fuss des Gletschers. Nebst Neuseeland gibt es dieses Phänomen nur noch in Patagonien.
Ausgerüstet mit Steigeisen ging es dann ein Stück weit den Gletscher hinauf. Leider ist das Eis an den meisten Stellen ziemlich dreckig und nur wenige wunderschön blaue Stellen schimmerten hervor.

So, nun muss ich mich ein bisschen von den "Strapazen" erholen, hihi.

Montag, 26. Januar 2009

Im Land der Kiwis

Hach... ein kurzes Blinzeln und schon waren die zwei Wochen auf Französisch Polynesien um! Wir verbrachten einen letzten supergemütlichen Tag in Papeete bevor wir uns am 22. Januar frühmorgens bereits wieder verabschieden mussten. Nun aber definitiv zum letzten Mal :-D !

Da ich die Datumsgrenze überflog, war schon der 23. Januar, als ich in Christchurch, Neuseeland, ankam. Eine sehr schöne und überaus relaxte Stadt. Tags darauf erkundete ich das Stadtzentrum, schlenderte durch den Wochenend-Markt beim Arts Centre und machte einen gemütlichen Spaziergang im wunderschönen Botanischen Garten.

Um möglichst viel von der Südinsel Neuseelands zu sehen, habe ich eine Bus-Rundreise gebucht, welche mich gestern in den kleinen Küsten-Ort Kaikoura brachte. Hier kann man mit etwas Glück bereits vom Ufer aus den spielenden Delfinen und Robben zusehen.

Im kleinen (und seeeeeeeehr trüben) Freibad ging ich dann noch ein paar Längen schwimmen. Und musste mich richtig konzentrieren... denn wie im Strassenverkehr gilt hier auch im Schwimmbecken: Linksverkehr :-) !

Heute wurde das ganze Dörfchen um 6:15 Uhr von einem lauten Feueralarm geweckt, gääähn! Ob's tatsächlich gebrannt hat, konnte ich jedoch nicht herausfinden. Weiter gings mit dem Bus nach Picton. Ausser dem Fährenverkehr zwischen Nord- und Südinsel, ist hier jedoch nicht allzu viel los. Ich schicke euch allen ein paar wärmende Sonnenstrahlen!

Mittwoch, 21. Januar 2009

Hai-life auf Moorea

Sehr verehrte und geschätzte Leser! Bitte entschuldigt die lange Funkstille - leider war die Internet-Leitung auf Moorea seeehr langsam... und zudem schweineteuer... wie fast alles hier in Französisch Polynesien.
Aber nun der Reihe nach.
Da mein Flug von der Osterinsel nach Papeete erst spät abends angesetzt war, hatte ich noch Zeit, um mir einen der drei Vulkankrater - Rano Kau - anzusehen. Beeindruckende Landschaft! Gleich beim Kraterrand befinden sich zudem die Überreste des ehemaligen kleinen Zeremonial-Dörfchens "Orongo", welche heute als Teil des Nationalparks deklariert sind.

Der Flug nach Papeete konnte dann kaum schnell genug gehen, denn dort wartete schon Marco auf mich :-) . Nach einem gemütlichen Tag in der nicht sehr spannenden Hauptstadt Tahitis, gings mit der Fähre rüber auf die kleinere Insel Moorea und dort per lustigem Bus namens "Le Truck" zu unserer Unterkunft. Von dieser waren wir erst ein bisserl enttäuscht - die Bilder im Internet erweckten bei uns etwas andere Vorstellungen - haben uns dann aber schnell eingelebt. Vom Schlafzimmer, welches in einem lustigen kleinen Stein-Bungalow untergebracht war, ging es in einigen Schritten rüber zur offenen Küche mit gleich anschliessendem Bad... und die Dusche befand sich ganz unter freiem Himmel.

Gleich am nächsten Tag stürzten wir uns ins Tauch-Equipment und damit in die warmen Fluten (28 Grad). Die Leute der Tauchbasis "Moorea Fundive" kümmerten sich sehr um unser Wohlbefinden und sind uns schnell ans Herz gewachsen. Von der Unterwasserwelt her mussten wir aber leider feststellen, dass es einige schönere Orte gibt auf dieser Welt. Die Korallen-Riffe sind ziemlich abgestorben und die Artenvielfalt der Tiere ist nicht extrem gross. Allerdings konnten wir bei JEDEM der 12 Tauchgänge Haie bestaunen: Schwarzspitzen-Riffhaie, Graue Riffhaie und sogar Zitronenhaie - einige davon gar gegen 3 Meter lang! Coooooooool!

Um auch ein bisschen was von der kleinen Insel Moorea zu entdecken, haben wir uns an einem tauchfreien Tag einen schnellen Scooter gemietet und sind damit sogar auf den etwas erhöhten Aussichtspunkt "Belvedere" hinaufgefräst. Mit nur 65 Kilometer Umfang war das Inselchen dann relativ schnell umrundet.

Nach 11 sehr gemütlichen Tagen auf dem regnerischen und nicht ganz so paradiesischen Moorea sind wir nun bereits wieder zurück in Papeete.

Und seufz... leider musste ich feststellen, dass Marco (aka Enzo) sich in unseren Tauchguide Cédric verliebt hat... oder eher umgekehrt (n'est pas, Jaques?) ;-D

Dienstag, 6. Januar 2009

Von Santiago zur Osterinsel

Um an meinem letzten Eintrag anzuknüpfen: was ich durch Bäume und Häuser hindurch vom Neujahrsfeuerwerk sehen konnte, war ganz nett und dauerte etwa 22 Minuten. Nachdem ich aber vor fünf Jahren den Silvester in Sydney verbracht habe, kann mich so schnell kein Feuerwerk mehr beeindrucken ;-) .

Am 1. Januar hab ich einen Car-Ausflug zu den beiden Küsten-Städten Vina del Mar und Valparaiso mitgemacht. Es gab einige schöne wie auch geschichtsträchtige Gebäude zu bestaunen (die Legislative Chiles befindet sich zudem in Valparaiso) sowie natürlich den Pazifik - der mir aber mit ca. 11/12 Grad zu kalt war, um die Füsse darin zu schwenken.

Nach einem sehr gemütlichen (faulen) Tag, ging es am 3. Januar mit dem Flieger weiter zur Osterinsel. Einen Überblick über das kleine und auch einzige Dörfchen der Insel, Hanga Roa, hatte ich mir ziemlich schnell verschafft. Und natürlich habe ich mir auch gleich einige der berühmten "Moais" (Steinfiguren) angesehen.

Um noch etwas mehr von der Insel entdecken zu können, habe ich mir am Sonntag ein Bike gemietet und bin der etwas kargen Südküste entlanggefahren. Dabei hab ich mir gleich mal ziemlich schön die Waden verbrannt :-) ächz! Der Sonnenbrand hat sich aber mittlerweile wieder abgekühlt, denn ich habe mir gestern und heute bei insgesamt drei Tauchgängen die Unterwasserwelt der Osterinsel angesehen. WOWWWWWW, mir fehlen fast die Worte! Zwar sind Fische eher etwas rar... dafür aber die Sichtverhältnisse einfach der Hammer. 50 Meter und mehr sind hier an der Tagesordnung!!! Ich wünschte, die Osterinsel wäre nicht so weit weg von der Schweiz...!

Ach ja, Pferde laufen hier einfach so auf der Insel herum und man muss sich achten, damit man nicht in ihre "Äpfel" tritt. Auf folgendem Bild ist gerade eine Gruppe auf dem Dorf-Fussbaldfeld beim grasen.