Nach einem Zwischenstopp in Dallas bin ich mitten in der Nacht in San José, der Hauptstadt von Costa Rica, gelandet. So habe ich auf der rasanten Taxi-Fahrt ins Hotel noch ziemlich gar nichts von der Umgebung mitgekriegt und musste mich bis zum nächsten Morgen gedulden. Nadja und der kleine Igor waren bereits einen Tag vor mir angekommen. Da die beiden immer noch etwas mit dem Jetlag kämpften, haben wir den nächsten Tag gemeinsam gemütlich am Hotelpool verbracht, die Wärme genossen und die Aussicht auf die Kaffeeplantagen sowie das Dorf Alajuela bewundert.


Am Donnerstag Morgen wurden wir von der Autovermietungsgesellschaft abgeholt und wir konnten unseren fahrbaren Untersatz, einen Daihatsu Bego in Empfang nehmen. So weit so gut... kaum hatten wir das Gelände von Europcar verlassen, wurden wir das erste Mal auf die Probe gestellt: wer, um Himmels willen, schaltet denn bei einem GPS-Gerät den Satelliten-Empfang aus??? Nach Aktivierung desselbigen fanden wir dann endlich auch aus San José heraus und zu unserem ersten Ziel, dem Hotel "Termales del Bosque" in der Nähe von Aguas Zarcas. Den wunderschönen Wasserfall auf dem nächsten Foto, haben wir auf dem Weg dorthin entdeckt.

Zum Hotel gehört eine wunderschöne Thermal-Anlage, mitten im Regenwald, mit unterschiedlich warmen Becken, neben denen sich ein kleiner Fluss durchschlängelt. Wir haben uns erst nach Sonnenuntergang auf den Weg dorthin gemacht, um das Ganze in wunderschöner Beleuchtung zu geniessen, wowww!
Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach La Fortuna. Auch heute standen wir mit dem Navigations-Gerät etwas auf Kriegsfuss, da es uns doch einige Male etwas verwirrte und auf falsche Wege schickte. Auch stellen die Strassenverhältnisse in Costa Rica teilweise eine ziemliche Herausforderung dar, da man sich manchmal innert Sekunden entscheiden muss, welches Schlagloch denn nun das kleinste Übel ist :-) !
In La Fortuna haben wir zuerst mal den Ortskern erkundet, währenddem unsere Wäsche gewaschen wurde. Danach mussten wir uns im Hotelpool erfrischen, da die feuchte Hitze fast unerträglich war.
Tags darauf haben wir uns das kleine Ecocentro Danaus angeschaut. In dem kleinen Stück Regenwald konnten wir wunderschöne Schmetterlinge, Pfeilgiftfrösche, Vögel sowie Faultiere bewundern und uns von Moskitos aussaugen lassen, ächz.


Nach Einbruch der Nacht fuhren wir ein Stück um den Vulkan "Arenal" herum, den wir schon von unserem Hotel aus in voller Pracht bewundern konnten, um mit etwas Geduld ein kurzes Spektakel - einen herabfliessenden Lavastrom - zu beobachten.

Der gestrige Tag führte uns an die Westküste, zur Playa Hermosa, und heute gings weiter zur Playa Tamarindo. Und ich kann euch sagen, ich bin nun also richtig Offroad-tauglich ;-) ! Kaum waren wir heute Mittag losgefahren, begann es ziemlich heftig zu regnen, was die unbefestigten kleinen Strassen in nullkommanichts in kleine Bäche verwandelte... und mehrere Male mussten wir sogar richtige Bäche durchqueren!!! Seht selbst (und das war noch harmlos):

War das ein Abenteuer! Dafür wurden wir bei Ankunft im Hotel Jardin del Eden quasi "belohnt". Wir bewohnen ein wunderschönes Zimmer... ich muss euch einfach mal wieder eifersüchtig machen: