Montag, 23. März 2009

THE END

Auch mein letzter Flug Tokyo – Helsinki – Zürich ist reibungslos verlaufen und so bin ich seit Freitag Abend wieder in der Heimat. Für den Moment habe ich nun mal genug vom fliegen! Und meine nächste Herausforderung ist es, mich wieder in den "Ernst des Lebens" einzuleben ;-) . Was heute Nachmittag bereits mit einem ersten Vorstellungsgespräch beginnt (drückt mir die Daumen!).

Ich möchte euch allen ganz herzlich danken, dass ihr meine Abenteuer der letzten Monate mitverfolgt habt und ich freue mich schon sehr, euch alle bald wieder zu sehen!!!

LET'S STEP INTO THE FUTURE!


Und... schaut doch trotzdem mal wieder hier rein. Wer weiss, vielleicht bringt das Leben auch so hin und wieder etwas Spannendes zu berichten!

Donnerstag, 19. März 2009

Apropos: hier gibt's nichts, was es nicht gibt...

Diese Melone kostet umgerechnet tatsächlich etwa CHF 170.–!!!

Ächt wegen dem goldigen Mäscheli ;-) ?

Tokyooooooooo

Ein wirklich wunderbarer – wenn auch ziemlich anstrengender – Abschluss für meine Reise! Hier gibt es einfach nichts, was es nicht gibt!

Nach meiner Ankunft und einer erfrischenden Dusche (bereits die zweite quasi durchgemachte Nacht innerhalb weniger Tage... ich merke, dass der Zahn der Zeit auch an mir nagt, hihi) hab ich als erstes die nähere Umgebung erforscht. Meine Unterkunft steht im Stadtteil Asakusa, welcher mit dem wunderschönen Tempel "Senso-ji" eine Menge Touristen anzieht. Die vielen Souvenir-Stände und der kleine Vergnügungspark tragen aber auch das ihrige dazu bei.

Den Tempel habe ich mir nochmals nach Einbruch der Dunkelheit angesehen... wowww!

Für den nächsten Tag stellte ich meinen Wecker ziemlich früh, um den Fischmarkt zu besuchen. OK, ich hab dann ein bisschen verschlafen... war aber trotzdem um etwa 8:15 beim Tsukuji Market. Und ziemlich schnell hellwach, denn wenn man nicht aufpasst, wird man einfach angerempelt oder schier umgefahren.

Weiter gings in den Einkaufsdistrikt Ginza... aber nur, um die Schaufenster anzuschauen... denn hier muss man im Besitz eines grossen Portemonnaies sein ;-) . Ganz in der Nähe befindet sich der Imperial Palace. Enttäuschenderweise ist dieser aber gut abgeschirmt und nicht öffentlich zugänglich. Dafür kann man durch den Imperial Palace East Garden spazieren, welcher mit seinen vielen hohen Steinmauern aber nicht sonderlich attraktiv ist.

Nach einer Siesta (bzw. Pause zum skypen, hihi) bin ich zu Fuss in den Ueno Park rüber. Bis zur Kirschbaum-Blüten-Saison dauert es leider noch wenige Tage/Wochen, doch auch so hat dieser Park mit seinen vielen Tempeln und Schreinen eine Menge Sehenswürdigkeiten zu bieten.

In der Ameyoko Arkade (einer von Tokyos wenigen altmodischen Aussen-Märkten) sass ich in ein winziges Restaurant, um ein Curry-Reisgericht zu bestellen... war dann aber doch etwas verwirrt, als ich wieder zur Türe gewiesen wurde. Aha, da steht ein Automat, an dem man sein Essen zuerst bezahlen und dann dem Personal ein Ticket in die Hand drücken muss. Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht?

Gestern stand Shopping im berühmten Stadtteil Shibuya auf meinem Programm. Dies entpuppte sich dann als ziemlich günstig, denn irgendwie werde ich einfach nicht warm mit dem japanischen Style. Doch auch so war es sehr spannend, die unterschiedlichen Läden zu durchforsten. Auf dem Bild seht ihr die wohl bekannteste Kreuzung in Tokyo. Wie die Ameisen... :-)

Auf dem Rückweg machte ich einen Halt in der "Sporting Goods Neighbourhood" (da steht wirklich ein Sportgeschäft neben dem anderen, aber leider die meisten auf Wintersport spezialisiert) und marschierte ins Akihabara Electronic Town rüber – auf der Suche nach einem Mücken-Tennisschläger (keine Fragen bitte).

Für den heutigen Tag hatte ich mir nicht mehr allzu viel vorgenommen, da ich schon ziemlich erschöpft bin und meine Sinne völlig überflutet sind.
Als erstes gings in die Distrikte Harajuku und Aoyama. Zuerst hab ich ein bisserl Architektur bestaunt (z.B. Herzog & de Meuron für PRADA, siehe Bild) und danach den wunderschönen Shinto-Schrein "Meiji-Jingu", welcher sich in einem grossen Park befindet.

Im Nachbars-Distrikt Shinjuku habe ich das Government Building aufgesucht. Vom obersten Stockwerk aus hat man einen supertollen Ausblick über die ganze Stadt – und es kostet nicht mal was!!!

Montag, 16. März 2009

Eine Busfahrt die ist lustig, eine Busfahrt die ist schön... :-(

Der Tauchgang am Navy Pier... was soll ich sagen... man muss es selber erlebt haben!!! Als würde man in einem grossen Aquarium herumtauchen. Zwischendurch wusste ich gar nicht recht, wo ich hinschauen soll, so viele Fische schwammen um uns herum.
Durch die grosse Menge Plankton – welche all die Meeresbewohner anzieht – ist die Sicht eher beschränkt und deshalb auch das fotografieren etwas schwierig. Hier trotzdem einige Impressionen:

Such den Hai, hihi (Wobbegong)

Am Mittwoch gab's dann nochmals zwei Tauchgänge an der Westküste (und meine Reklamation scheint genützt zu haben... sehr zum Leid der Schnorchler). Sogar den kleinen Walhai haben wir wieder gefunden. Dieses Mal hab ich mir aber das ganze Spektakel von oben angesehen.
Bei all den Tauchgängen haben wir viele kleine, wunderschöne Nacktschnecken und Flachwürmer entdeckt.

Den nächsten Tag habe ich ziemlich gemütlich verbracht, mir die paar wenigen Shops in Exmouth angesehen und bin einige Längen im sonnengewärmten Wasser des Freibads geschwommen (da merkt man erst, wie sehr die Hitze dem Körper zu schaffen macht) bevor ich dann um 22 Uhr auf den Greyhound-Bus bin.

Geschlagene 20 1/2 Stunden später (!) verliess ich den Bus in Broome, um dort nach einer wohltuenden Dusche und einem kleinen Nachtessen müde ins Bett zu fallen.

Nicht viel spannender ging es tags darauf zu und her. Hauptsächlich war ich damit beschäftigt, vor der Hitze zu flüchten (siehe Bild). Bei einem kurzen Coiffeur-Besuch liess ich mir noch meine Mähne etwas zurechtstutzen, damit ich dann auch wieder anständig aussehe, wenn ich bald in die Heimat zurückkehre :-) .

Kurz vor 16 Uhr marschierte ich dann bereits wieder an den Flughafen (ganz recht, das kann man in Broome zu Fuss tun, hihi), um den Rückflug nach Perth anzutreten. Dort habe ich den gestrigen Tag vor allem mit Shopping verbracht und mir eine Pediküre sowie ein feines Nachtessen gegönnt, bevor ich mitten in der Nacht erneut am Flughafen, diesmal beim internationalen Terminal, eintraf.

Ihr seht, die Planung der letzten Tage war nicht ganz einwandfrei... aber auf 8 1/2 Monate hinweg gesehen, kann man glaub ich nicht meckern!

Seit kurzem bin ich nun in Tokyo. Und war schon ein bisschen hilflos, als ich den Automaten fürs Zug-Ticket bedienen musste... aber habs trotzdem ohne Zwischenfälle und auf Anhieb bis in die Unterkunft geschafft ;-) !

Dienstag, 10. März 2009

Die grüne Witwe... *GRINS*

Danke Mutter Natur!!!

Mein Hirn ist gerade ein bisserl auf Standby-Modus – die Hitze (zwischen 34 und 38 Grad) macht einem ganz trääääge – deshalb folgen nun die Erlebnisse der letzten Woche der Einfachheit halber in Tagesberichten :-) .

Dienstag, 3.3.
Der erste Tag meiner Easyrider-Bustour, an dem wir gleich die grösste Teilstrecke hinter uns brachten. Unterwegs hielten wir für einen kleinen Spaziergang in der einzigartigen "Pinnacles Desert" an und kämpften dort bereits das erste Mal mit der gerade vorherrschenden Fliegeninvasion (der liebe Wind hat diese aus dem Osten mitgebracht... und er kann auch öfter mal ganz schön stark sein: siehe Baum)!
Übernachtet haben wir im kleinen Örtchen Kalbarri.

Mittwoch, 4.3.
Auch heute mussten wir wieder früh aus den Federn raus. Dies hat sich aber enorm gelohnt, denn so konnten wir die wunderschönen Gesteinsformationen des "Loop Gorge" und "Z-Bend Gorge" im Morgenlicht bewundern und sogar in den zweitgenannten hinunterkraxeln. Auch das "Natures Window" war einige Schnappschüsse wert (siehe Gruppenfoto).

Weiter gings zu den "Hamelin Pool Stromatolites" (Mikro-Organismen, die Sauerstoff abgeben und so ermöglicht haben, dass auf unserer Erde überhaupt Leben entstehen konnte). Nach einem sehr kurzen Stopp an der Shell Beach (Fliegenalarm!!!) fuhren wir zu unserer nächsten Unterkunft in Denham.

Donnerstag, 5.3.
Bereits um 7:30 Uhr befanden wir uns an diesem sonnigen Morgen im klitzekleinen Örtchen Monkey Mia, um dort der regelmässig stattfindenen Delfin-Fütterung beizuwohnen. Ein wunderschönes – wenn halt auch etwas "unnatürliches" – Erlebnis! Es war spannend, etwas mehr über das Leben dieser tollen Tiere zu erfahren... und ich bin mir nun nicht mehr so sicher, ob ich in meinem nächsten Leben wirklich ein Delfin sein möchte :-D !

Eine lange Fahrt führte uns dann weiter bis nach Coral Bay, am südlichen Ende des Ningaloo Reefs.

Freitag / Samstag, 6. und 7.3.
Zwei Tage wie im Bade-Urlaub, hihi: schlafen, schnorcheln, baden, lesen, in der angenehmen Kühle des klimatisierten Zimmers faulenzen, die schönen Sonnenuntergänge geniessen...

Sonntag, 8.3.
Die letzte Fahrt mit dem Easyrider-Bus bis nach Exmouth. Nach der Ankunft hab ich mich zuerst mal um die Organisation meiner Tauch-Abenteuer für die nächsten Tage gekümmert und bei "Ningaloo Reef Dreaming" ein Package gebucht. Bei der späteren Erkundung des Ortes, sind mir dann noch zwei Emus über den Weg gelaufen :-) .

Montag, 9.3.
Zwei Tauchgänge am schönen Ningaloo Reef... wobei das Highlight des Tages zwischen den beiden Tauchgängen stattfand! Ein Flugzeug machte sich für uns auf die Suche nach einem Walhai und wurde auch fündig, juhuuuu! Nichts wie hin zum durchgegebenen Standort und dann schnell mit der Schnorchel-Ausrüstung ins Wasser gehüpft. Insgesamt vier Mal konnten wir den kleinen Walhai (ca. 3,5 m lang) ein Stückchen begleiten. Und puhhhhh... der hat ein ganz schönes Tempo drauf! Hin und wieder ist er in die Tiefe abgetaucht, hat sich netterweise aber wenige Minuten später wieder gezeigt.
Wowwww, ich bin noch immer ganz verzaubert von der Schönheit und Eleganz dieses Tieres!!!

Mit einer Durchschnitts-Tiefe von 4,5 Meter war der zweite TG dann aus taucherischer Sicht eher etwas enttäuschend. Was ich dem Basis-Manager am Abend auch mitgeteilt habe und so die zusätzlichen 100$ für den Walhai sparen konnte... OK, jetzt hab ich ein bisschen ein schlechtes Gewissen...

Heute Nachmittag gehts zum Navy Pier, welcher als einer der weltweit 10 schönsten Tauchplätze gehandelt wird. Ich lasse mich mal überraschen :-) !

Montag, 2. März 2009

Perth

Da ich sehr wahrscheinlich in den nächsten Tagen keinen Wireless-Zugang haben werde, folgt hier bereits der nächste Eintrag :-) .

Bevor ich letzten Freitag Abend die Australische Ostküste verliess, hab ich mir zum Abschied noch einen Leckerbissen gegönnt: Krokodil-Geschnetzeltes! Hmmmm, schmeckt wirklich ganz vorzüglich!

Die letzten drei Tage habe ich in der Grossstadt Perth verbracht. Was mich in dieser Zeit jedoch beinahe am meisten beschäftigte, war die Planung meiner weiteren Reise, die Westküste hinauf. Ganz zuversichtlich habe ich nämlich schon vor einem Weilchen einen Günstigflug von Broome zurück nach Perth gebucht... davon ausgehend, dass ich es trotz Regensaison auf jeden Fall bis Broome hoch schaffen werden.
Na ja, das tu ich nun auch – aber teilweise etwas "mühsam".
Wie genau, das kriegt ihr aber schon bald zu lesen ;-) .

Nebst der ganzen Organisiererei blieb mir trotzdem noch genug Zeit für einen ausgiebigen Stadt-Rundgang. Dieser führte mich unter anderem an folgenden Sehenswürdigkeiten vorbei: Town Hall, das alte Royal Perth Hospital, Concert Hall, Courthouse, Swan Bell Tower (siehe Bild), His Majesty's Theatre (siehe Bild) und dem Kings Park.

Heute war ich im Perth Zoo. Zwar hatte ich an der Ostküste bereits vom Greyhound Bus aus einige Känguruhs erspäht, wollte mir nun aber diese süssen Tiere noch von nahem ansehen. Die Koalas waren leider etwas verpennt und in den Bäumen versteckt... dafür war das normalerweise nachtaktive Wombat putzmunter!
Natürlich habe ich mir auch Elefanten, Tiger, Affen und Co. nicht entgehen lassen. Die beiden putzigen Äffchen auf dem Foto waren gerade mal etwas grösser als ein Hamster, jöööööööhhh!

Hier noch die Aussicht aus meinem Backpacker-Zimmer :-D