Mittwoch, 26. November 2008

Was für einen Duft...

...strömt wohl dieser Lufterfrischer aus???
:-D

Montag, 24. November 2008

Wo gömmer???

...die Lieblingsfrage meines Gottibuebs Igor :-) !
Am Tag nach meinem letzten Blog-Eintrag hab ich die Costa Ricanische Pazifikküste mal von unter Wasser aus bewundert. Endlich... zwei gemütliche und sehr schöne Tauchgänge. Gesehen hab ich unter anderem: Weissspitzen-Riffhaie, einen Teufelsrochen, mehrere Adlerrochen, eine Schildkröte, Muränen, Trompetenfische... Drei der Haie haben uns sogar ein Stückchen weit begleitet :-) !

Unsere Fahrt führte uns weiter nach Samara. Auf dem Weg dahin mussten wir - nicht übertrieben - etwa 10 Bäche durchqueren. Dummerweise haben wir dabei irgendwo unser vorderes Nummernschild verloren, oh oh!

Tags darauf wurde es dann noch abenteuerlicher. Kaum waren wir aus Samara losgefahren, kamen wir auch schon an einen ziemlich breiten Fluss, den es zu durchqueren galt. Wir liessen einen Einheimischen mit seinem kleinen Pickup vor... und prompt blieb der stecken! So haben wir uns dann dafür entschieden, besser einen Umweg zu fahren. So weit so gut. Plötzlich wurde die Strasse aber immer enger und steiler (immerhin war sie zur Abwechslung mehr schlecht als recht asphaltiert). Uns wurde es langsam mulmig zumute und wir hatten das Gefühl, bald nach hinten wegzukippen. Natürlich ging es dann auf der anderen Seite auch wieder runter... huiii... allerdings bestand da der Weg nur aus Dreck und Steinen... und neigte sich ungelogen etwa im 45-Grad-Winkel herunter! Wir sahen uns schon den Hang hinabpurzeln und fuhren nur im Schritt-Tempo. Ich umklammerte das Steuerrad mit all meiner Kraft und getraute mich kaum zu atmen.

Kaum hatten wir diese Herausforderung gemeistert, kamen wir wieder an einen Fluss! Ojemine! Ein hilfsbereiter Franzose fuhr uns dann netterweise hinüber. Damit war's aber noch nicht getan... zwei weitere Flüsse warteten auf uns. Diese hab ich dann aber ganz allein gemeistert, juhuiii!

Für diese Strapazen haben wir uns am darauffolgenden Tag in Montezuma mit einem gemütlichen Ausflug belohnt. Eine einstündige Bootsfahrt führte uns zur "Tortuga Island", wo man schnorcheln, baden, faulenzen und den schönen Strand geniessen konnte. Ein feines Fisch-BBQ rundete das ganze ab.
Eine kleine Wildsau hat alle Blicke auf sich gezogen. Sie lebt scheinbar an diesem Strand und geniesst es, von den Touristen gestreichelt zu werden :-) .

Auch sonst haben wir in Montezuma allerhand Tiere gesehen: freche, Zuckertütchen-stehlende Vögel, kleine Echsen, Affen und auf der Rückfahrt vom Bootsausflug sogar noch eine Gruppe Delfine.

Mit der Fähre verliessen wir gestern die Halbinsel Nicoya und übernachteten in Playa Jaco. Auf der Fahrt dorthin konnten wir sogar noch Krokodile beobachten, wow!

Und zum Abschluss des Tages: ein wunderschöner Sonnenuntergang... träum...

Dienstag, 18. November 2008

Bienvenidos a Costa Rica

Nach einem Zwischenstopp in Dallas bin ich mitten in der Nacht in San José, der Hauptstadt von Costa Rica, gelandet. So habe ich auf der rasanten Taxi-Fahrt ins Hotel noch ziemlich gar nichts von der Umgebung mitgekriegt und musste mich bis zum nächsten Morgen gedulden. Nadja und der kleine Igor waren bereits einen Tag vor mir angekommen. Da die beiden immer noch etwas mit dem Jetlag kämpften, haben wir den nächsten Tag gemeinsam gemütlich am Hotelpool verbracht, die Wärme genossen und die Aussicht auf die Kaffeeplantagen sowie das Dorf Alajuela bewundert.

Am Donnerstag Morgen wurden wir von der Autovermietungsgesellschaft abgeholt und wir konnten unseren fahrbaren Untersatz, einen Daihatsu Bego in Empfang nehmen. So weit so gut... kaum hatten wir das Gelände von Europcar verlassen, wurden wir das erste Mal auf die Probe gestellt: wer, um Himmels willen, schaltet denn bei einem GPS-Gerät den Satelliten-Empfang aus??? Nach Aktivierung desselbigen fanden wir dann endlich auch aus San José heraus und zu unserem ersten Ziel, dem Hotel "Termales del Bosque" in der Nähe von Aguas Zarcas. Den wunderschönen Wasserfall auf dem nächsten Foto, haben wir auf dem Weg dorthin entdeckt.

Zum Hotel gehört eine wunderschöne Thermal-Anlage, mitten im Regenwald, mit unterschiedlich warmen Becken, neben denen sich ein kleiner Fluss durchschlängelt. Wir haben uns erst nach Sonnenuntergang auf den Weg dorthin gemacht, um das Ganze in wunderschöner Beleuchtung zu geniessen, wowww!

Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach La Fortuna. Auch heute standen wir mit dem Navigations-Gerät etwas auf Kriegsfuss, da es uns doch einige Male etwas verwirrte und auf falsche Wege schickte. Auch stellen die Strassenverhältnisse in Costa Rica teilweise eine ziemliche Herausforderung dar, da man sich manchmal innert Sekunden entscheiden muss, welches Schlagloch denn nun das kleinste Übel ist :-) !
In La Fortuna haben wir zuerst mal den Ortskern erkundet, währenddem unsere Wäsche gewaschen wurde. Danach mussten wir uns im Hotelpool erfrischen, da die feuchte Hitze fast unerträglich war.
Tags darauf haben wir uns das kleine Ecocentro Danaus angeschaut. In dem kleinen Stück Regenwald konnten wir wunderschöne Schmetterlinge, Pfeilgiftfrösche, Vögel sowie Faultiere bewundern und uns von Moskitos aussaugen lassen, ächz.

Nach Einbruch der Nacht fuhren wir ein Stück um den Vulkan "Arenal" herum, den wir schon von unserem Hotel aus in voller Pracht bewundern konnten, um mit etwas Geduld ein kurzes Spektakel - einen herabfliessenden Lavastrom - zu beobachten.

Der gestrige Tag führte uns an die Westküste, zur Playa Hermosa, und heute gings weiter zur Playa Tamarindo. Und ich kann euch sagen, ich bin nun also richtig Offroad-tauglich ;-) ! Kaum waren wir heute Mittag losgefahren, begann es ziemlich heftig zu regnen, was die unbefestigten kleinen Strassen in nullkommanichts in kleine Bäche verwandelte... und mehrere Male mussten wir sogar richtige Bäche durchqueren!!! Seht selbst (und das war noch harmlos):

War das ein Abenteuer! Dafür wurden wir bei Ankunft im Hotel Jardin del Eden quasi "belohnt". Wir bewohnen ein wunderschönes Zimmer... ich muss euch einfach mal wieder eifersüchtig machen:

Dienstag, 11. November 2008

Los Angeles - San Diego

So, jetzt will ich euch mal schnell ein bisschen eifersüchtig machen: am Freitag war es in Los Angeles also so um die 28 Grad warm! Ich kam grad ins Schwitzen mit meinem ganzen Gepäck am Rücken, ufff :-) ! Seid ihr jetzt alle ganz neidisch... ja ja ja...???

Aber alles der Reihe nach.
Bei meinem zweiten Aufenthalt in L.A. hab ich mal noch dessen "Downtown"-Gebiet besucht. Es gab unter anderem zu sehen: die grosse Union Station (obwohl, das Grand Central Terminal in New York ist um einiges beeindruckender!), die City Hall, welche scheinbar in den alten Superman-Serien als "Daily Planet"-Hauptquartier hingehalten hat, die Walt Disney Concert Hall vom Architekten Frank O. Gehry und den kleinen aber feinen Grand Central Market.

Zudem bin ich noch ein Stück dem Sunset Boulevard entlangspatziert (aber habe scheinbar nicht gerade den spannendsten Teil erwischt, tja) und war auch nochmals beim Kodak-Theatre am Hollywood Boulevard. Brigitte und ich haben uns beim letzten Besuch gefragt, wo denn die Hand- und Fussabdrücke der Stars sind... nun habe ich diese doch noch entdeckt, gleich vor dem Grauman's Chinese Theatre. Und siehe da, der Arni ist mir schon wieder über den Weg gelaufen. Und ich kann euch sagen, der Mann hat auch ziemlich kleine Füsse!

Nächster Stop: San Diego. Hier war ich endlich mal wieder tauchen. Wir waren an zwei schön bewachsenen Wracks. Den Rest erspar ich euch... es war eher etwas chaotisch. Dafür hab ich aber einen wunderschönen Sonnenuntergang vor die Linse gekriegt.

Etwas Stadt-Sightseeing stand natürlich auch auf meinem Programm: Im Balboa Park gibt es unter anderem einige schöne Bauten, verschiedene Gärten sowie ein kleines botanisches Gewächshaus zu bewundern. Mein Spatziergang führte mich zudem durchs sympathische aber etwas verschlafene Little Italy und am Hafengebiet vorbei.

Auf die Gefahr hin, dass ich euch nun etwas langweile... heute war ich nochmals schwimmen. Bei Fast-Vollmond - in einem geheizten Aussenpool :-) . Ich musste diese Gelegenheit nochmals nützen, denn morgen beginnt ein neuer Abschnitt in meinem Reise-Alltag: Costa Rica, ich komme!!!

Donnerstag, 6. November 2008

Andrea goes to Hollywood - again ;-)

Der Tag nach den Präsidentschaftswahlen.
Eigentlich dachte ich, heute wäre ein riesiges Volksfest im Gange... die Leute würden auf den Strassen tanzen. Aber nein, das Alltagsleben geht weiter wie bisher.
Na ja, vielleicht steigt die grosse Party ja erst, wenn der liebe Herr Bush dann endgültig den Löffel... ähhhhhh... Schlüssel zu seinem Büro abgibt?!

Nachdem Päscu letzten Sonntag Morgen in aller Herrgottsfrühe bereits wieder zum Flughafen musste, stand bei mir wieder Busfahren auf dem Programm. Der Greyhound brachte mich von San Francisco nach Santa Cruz, wo ich zwei Nächte verbrachte.
Übrigens ist der Herbst auch hier ziemlich stark zu spüren - es wird bitterkalt sobald die Sonne weg ist (falls sie denn überhaupt da war) und irgendwie kennen sie hier weder Heizungen noch wirklich dichte Fenster... bibber, fröstel!
In Santa Cruz habe ich einen sehr gemütlichen Küstenspatziergang unternommen, den wenigen Surfern zugeschaut und mir das kleine Surf-Museum, untergebracht in einem Leuchtturm, angesehen.

Endlich habe ich es mal wieder geschafft, schwimmen zu gehen. Und wie! Im Aussenpool der Universität, es war schon fast dunkel, bei starkem Wind, Regen und etwa 13 Grad Lufttemperatur. OK, der Pool war geheizt... aber trotzdem... ich hab mich grad in alte Zeiten zurückversetzt gefühlt, als wir im September noch in der Badi trainieren mussten :-) .

Einen weiteren Halt habe ich in San Luis Obispo eingelegt. Dort habe ich mich heute Vormittag noch etwas umgesehen und dabei folgendes entdeckt:

"Bubblegum Alley"... ein Gässchen, dessen Wände völlig mit Kaugummi überklebt sind.
Die spinnen doch, die Amis!

Und nun bin ich wieder in Los Angeles. Genauer gesagt, mitten in Hollywood.
Nur noch wenige Tage, bis ich die USA hinter mir lasse.

Samstag, 1. November 2008

Death Valley - Yosemite NP - San Francisco

Auf dem Weg in Richtung unseres nächsten Ziels, dem Death Valley, haben wir einen kurzen Abstecher zum Lake Mead gemacht... leider waren wir wohl nicht zur richtigen Jahreszeit dort, denn es war überhaupt nichts los. Im nahegelegenen Valley of Fire, mit seinen speziellen roten Gesteinsformationen, gab's dann noch ein paar Fotos fürs Erinnerungsalbum :-) .

Das Death Valley kann seinem Namen wirklich alle Ehre machen... und dies obwohl wir nicht mal in der heissesten Saison dort waren! Bei drückenden 32 Grad haben wir einen kurzen Rundgang gewagt, um uns dann gleich wieder ins angenehm gekühlte Auto zu flüchten.

Am nächsten Tag kamen wir am Mono Lake vorbei, welcher doch auch eher etwas tot erscheint. Dies liegt daran, dass sein Wasser 2.5 mal salzhaltiger ist, als das Meer! Gleich daneben lud der noch ziemlich junge, jedoch inaktive Vulkan-Krater "Panum" zu einem Rundgang ein.

Nach all dieser doch ziemlich kargen Natur, freuten wir uns dann umso mehr auf den Yosemite National Park. Dort haben wir bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen von ungefähr 15 Grad eine nette Wanderung - ca. 18 km - unternommen. Die Umgebung hat uns stark an die Schweiz erinnert... Schnee hatte es zum Glück aber noch fast keinen :-) .

Am Donnerstag Nachmittag sind wir nun nach San Francisco reingefahren. Leider hat sich damit auch das schöne Wetter langsam verabschiedet. Nach fast vier Wochen Sonnenschein haben wir gestern die ersten Regentropfen gespürt. Zum Glück aber nur wenige, so konnten wir trotzdem einen schönen Stadtrundgang machen und die tolle Aussicht von San Francisco's steilen Hügeln runter geniessen.

Aber heute war der Wettergott nicht mehr auf unserer Seite. Es giesst wie aus Kübeln. Während Päscu Alcatraz unsicher machte, wollte ich eigentlich ein bisschen schwimmen gehen. Leider war ich mit meiner Hallenbadsuche nicht erfolgreich... wurde dabei aber trotzdem klatschnass!!!