Mittwoch, 30. Juli 2008

Bye Bye Toronto

Nach meinem letzten Eintrag hab ich das CBC Canadian Broadcast Center (Fernsehen und Radio) besucht. Zu sehen gab es aber leider nicht allzu viel... einige alte Mikrofone, Kameras, Schneidpulte, wie früher Soundeffekte hergestellt wurden, etc.

Am Abend, so quasi als Abschluss, haben wir uns dann noch auf den CN Tower gewagt - der höchste Fernsehturm bzw. das zweithöchste freistehende Bauwerk der Welt, mit 553 m!!! Wir sind auf die untere Aussichtsplattform, welche auf einer Höhe von 346 m ist, und haben von dort einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachtet sowie auf das im Rogers Center staffindende Baseball-Spiel hinuntergeschaut :-) .
Heute bin ich nun wieder in die Jugi umgezogen. Es ist leider schon vorbei mit dem Luxusleben im Hotel, seufz. Tja, und morgen werde ich dann auch die Stadt Toronto hinter mir lassen.

So far, so good...

Fotos Toronto

Hier noch die versprochenen Fotos. Esther hat mir grosszügigerweise wieder ihren Computer zur Verfügung gestellt, jupiii.

Fassade des Royal Ontario Museum
Das riesige Casa Loma (man sieht nicht mal das ganze! Sicht vom Park aus)
Gotti und ich vor der Skyline (fotografiert auf den Toronto Islands)
Im Bata Shoe Museum... sehen die nicht superbequem aus :-) ? Diese wurden früher von Frauen in türkischen Bädern getragen, damit die Füsse nicht nass werden.

Montag, 28. Juli 2008

Erster kleiner "Reisekoller"

Nach drei Wochen mehr oder weniger staendig auf Achse sein, hatte ich nun vergangenen Samstag das erste Mal einen "Kein-Bock-Tag"... trotzdem haben wir aber einen sehr gemuetlichen Tag verbracht. Zuerst machten wir uns Richtung Altstadt auf, wo wir vor allem den St. Lawrence Market mit all seinen verschiedenen Gemuese-, Fruechte-, Fleisch-, Fisch- und anderen Staenden erkundeten. Danach gings weiter in den schoenen Distillery-District. Ein Areal, welches frueher einmal die scheinbar weltgroesste Whisky- und Rum-Brennerei beherbergte. Heute findet man dort verschiedene Cafes, Galerien, Schmucklaeden etc. Sogar Hochzeiten werden dort abgehalten, haben wir festgestellt - leider gerade in dem Moment, wo ein Gewitter-Regen ueber den Platz stuermte, oje die Armen.

Am Abend haben wir uns zum Essen ein Glas Wein gegoennt... und prompt wurde ich nach meinem Ausweis gefragt ;-D Ich dachte eigentlich, mit Dreissig sei dass nun langsam vorbei...

Gestern waren wir im Bata Shoe Museum. Wowww, bin ich froh, sind unsere heutigen Schuhe so bequem!!! Unglaublich, was es da alles an Antiquitaeten aus den verschiedensten Kulturen zu sehen gab!

Samstag, 26. Juli 2008

Downtown Toronto

Nach einer knapp 5-stuendigen Busfahrt bin ich vergangenen Montag Abend im lebendigen Toronto angekommen (ich sag euch, im fahrenden Bus die Toilette zu benuetzen ist eine Herausforderung fuer sich!).

Am Tag darauf konnte ich dann mein Gotti Dolores am Flughafen in Empfang nehmen. Sie ist gut und an einem Stueck hier angekommen :-) . Wir werden nun zusammen eine Woche lang die Stadt erkunden. Als tolles Geburi-Geschenk darf ich diese sieben Naechte mit ihr im Hotel verbringen, jupiduuu und Danke vielmals!

Da uns der Wettergott die ersten beiden Tage nicht ganz so wohl gesonnen war, sind wir am Mittwoch ins Royal Ontario Museum, welches unter anderem eine - leider etwas kleine - Ausstellung ueber die Nordamerikanischen Ureinwohner beherbergt. Danach sind wir noch durchs Chinatown spaziert. Das Nachtessen in einem vietnamesischen Restaurant war superlecker und superguenstig!

Am naechsten Tag haben wir das "Casa Loma" besucht. Der Bau dieses schlossaehnlichen Anwesens wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von einem reichen Mann namens Sir Henry Pallatt in Auftrag gegeben. Er und seine Frau - sowie 40 Angestellte! - wohnten in diesem 98-Zimmer (ja ja!) grossen Haus. Bis er dann zehn Jahre spaeter Bankrott ging...
Wir waren sehr beeindruckt von diesem Palast und dem schoenen und riesigen Garten!
Abends bin ich dann noch in den kleinen Hotelpool gehuepft und hab ein paar Laengen geschwommen. Diese Annehmlichkeit muss man ja schon ausnuetzen.

Heute haben wir bei strahlendem Sonnenschein die Toronto Islands besucht. Es hat gut getan, etwas aus der Stadt rauszukommen! So konnten wir auch mal die Skyline mit dem hohen CN-Tower bewundern.
Fotos folgen hoffentlich bald.

Montag, 21. Juli 2008

Ottawa's Museen...

Huiii, morgen geht's bereits weiter nach Toronto. Die letzten Tage habe ich folgendermassen verbracht:

Freitag
Das Canadian Science and Technology Museum - vergleichbar mit unserem Verkehrshaus - stand auf meinem Programm. Auch für Erwachsene ist dieses Museum sehr interessant und informativ... obwohl die Hauptzielgruppe wohl schon Kinder sind ;-) .

Samstag
Nachdem der gestrige Tag eher regnerisch war, schien heute wieder die Sonne und die Luftfeuchtigkeit war fast auf der unerträglichen Seite. Ich genoss den Tag draussen und spatzierte zuerst zur Mündung des Rideau Canals, welcher der Ursprung für die Entstehung Ottawas ist. Einige Boote mühten sich durch die ersten 8 von insgesamt 24 Schleusen, welche um 1830 gebaut wurden und noch heute handbetrieben sind.

Danach gings weiter zur Basilika Notre-Dame. Auch diese Kirche ist sehr schön, jedoch nicht mit der in Montréal vergleichbar.
Einige Strassen weiter erhaschte ich einen kleinen Blick auf das Anwesen von Kanadas Prime Minister. Gleich gegenüber befindet sich die teilweise öffentlich zugängliche Rideau Hall inkl. wunderschöner Parkanlage. Dort wohnt der General-Gouverneur von Kanada - welches im Moment gerade eine Frau ist - und es werden auch Staatsanlässe sowie andere wichtige Festivitäten dort abgehalten.

In der Nacht schaute ich zusammen mit Esther (dank ihr konnte ich meinen Blog in den letzten Tagen mit Fotos versorgen, MERCI!) noch die tolle Sound & Light-Show beim Parlaments-Gebäude an.

Sonntag
Auch heute war wieder eher Museums-Wetter. So verbrachte ich fünf Stunden im Museum of Civilization... und hatte auch dann noch nicht alles davon gesehen! Eine der Ausstellungen besteht aus nachgebauten Dorf-Teilen der ersten kanadischen Siedler. Dies ist ziemlich cool gemacht.

Samstag, 19. Juli 2008

Brandaktuelle News

A. E. berichtet live aus Ottawa:
Vor etwa 25 Minuten, ich sass nichtsahnend gemuetlich in einem der Sofas im Aufenthaltsraum der Jugi, ging ein Alarm los. Alle schauten sich etwas verwirrt an, machten aber weiter mit was sie gerade beschaeftigt waren. Wenige Minuten spaeter wurden wir dann freundlich aufgefordert, doch das Gebaeude zu verlassen, dies sei ein Feueralarm. Gemuetlich trotteten alle nach draussen und harrten der Dinge. Weitere 10 Minuten spaeter konnte man dann tatsaechlich nahende Sirenen hoeren. Gleich zwei Loeschfahrzeuge kamen angefahren und fuenf voll ausgeruestete Feuerwehrmaenner spatzierten an uns vorbei ins Haus. Endlich wurde der nervtoetende Alarm ausgeschaltet! Nach einem Rundgang durchs Gebaeude kamen dann die Jungs wieder raus und meinten trocken: "You can go back to Jail now".
Fehlalarm... zum Glueck!
Na das war mal eine abwechslungsreiche Abendunterhaltung!

Freitag, 18. Juli 2008

Von Montreal nach Ottawa

Hier ein Update der letzten Tage.
Montag:
Von 12 bis 20 Uhr war ich im Six-Flags-Vergnügungspark "La Ronde" und bin mit den Bahnen gefahren, bis mir fast übel war... :-D !

Dienstag:
Kleine Wanderung auf den Montrealer Haushügel "Mont Royal". Hier gibt es einen tollen Aussichtspunkt von dem man einen wunderbaren Blick auf die Stadt hat (siehe Foto).


Weiter gings zum Park La Fontaine und schlussendlich hab ich mir nun noch die Basilika Notre-Dame de Montréal von innen angesehen. Da bleibt einem wirklich fast der Atem stehen, so schön ist diese Kirche! Kein Wunder hat Céline Dion hier geheiratet!


Mittwoch:
Erste Busfahrt mit dem Greyhound bis nach Ottawa. Nach der Ankunft kurze Erkundungstour der Stadt.

Donnerstag:
Punkt 10 Uhr findet jeden Tag vor dem Parlament die "Change of the Guard" statt. Genau wie in London haben die Jungs - und es gibt auch Maedels - die lustigen Bärenfell-Mützen auf, hihi.


Nach einem ausgiebigen Frühstück bin ich dann zum Obersten Gerichtshof und habe dort eine kurze (gratis!) Führung mitgemacht.

Da ich das Wasser bereits wieder etwas vermisse, hab ich mich auf die Suche nach einem Hallenbad gemacht... bin dann nach einigem hin und her auch fündig geworden... aber leider ist es erst am Abend öffentlich. So habe ich zuerst noch die spannende Führung (auch gratis!) durch das sehr schöne Parlamentsgebäude mitgemacht und mich danach in die kühlen Fluten geworfen.

Übrigens wohne ich hier in Ottawa im Gefängnis. Also, keine Angst... die Jugi ist in einem ehemaligen Gefängnis. Auf dem Bild seht ihr die Zellentüren zu den Zimmern.