Dienstag, 30. September 2008

...mal wieder Bilder...

Auf dem Gipfel des Sulphur Mountain (nach dem steilen Aufstieg, schwitz schwitz)

Weinberg im Okanagan Valley

Downtown Vancouver (vom Stanley Park aus gesehen)

Das ist mal eine auffällige Kampagne...

Whale watching

Mein Lieblings-Dessert in Kanada ("Donut-Löcher")

Der Ur-Starbucks in Seattle

Eines der Untergrund-Trottoirs in Seattle

:-)

Die spinnen, die Amis!

Arnold Schwarzenegger, bzw. seine Stirn ist auf diesem Foto zu finden, hihi

Montag, 22. September 2008

Portland - Sacramento - Reno - San Francisco

In Portland hab ich noch einen weiteren (fast ganzen) Tag verbracht und konnte mir so den wunderschoenen "International Rose Test Garden" im Washington Park anschauen. Wowww... gegen die 600 verschiedene Rosenarten werden dort gehegt und gepflegt. Ein lieblicher Duft steigt einem alle paar Meter in die Nase... schade wurde noch kein Geruchs-Internet erfunden ;-) .

Da die Fahrt zu meinem naechsten Ziel, Sacramento, etwas mehr als 12 Stunden dauert, habe ich mich dazu entschieden, fuer einmal den Nachtbus zu nehmen. Aechz! Entsprechend muede bin ich so in Sacramento angekommen und mein erster Eindruck war: hmmm, wohl keine wahnsinnig spannende Stadt.
Dies hat sich dann aber bald geaendert, als ich eine kleine Fuehrung im Kapitol des Staates Kalifornien mitmachte: Der Gouverneur gebe in Kuerze eine Pressekonferenz, hiess es... und so konnte ich einen 2-sekuendigen Blick auf Arnold Schwarzenegger werfen *grins*!!!
Tags darauf hab ich mir noch das kleine aber nette "State Indian Museum" angeschaut und danach die Wild-West-aehnliche Atmosphaere im Old Sacramento genossen.

Um mich schon ein wenig auf meinen Besuch in Las Vegas vorzubereiten, habe ich als naechstes einen Abstecher in dessen kleine Schwester, Reno, gemacht. Uebernachtet hab ich im Circus Circus-Hotel... das Preis-Leistungs-Verhaeltnis - jedenfalls an einem Wochentag - ist wirklich nicht zu verachten! Und ich habe herausgefunden, dass ich definitiv nicht spielsuchtgefaehrdet bin. Mein Reisebudget werde ich also in Las Vegas nicht verspielen, puhhh!

Ueber San Francisco kann ich noch nicht allzu viel erzaehlen. Aber Shopping-technisch ist diese Stadt echt top (grossen Koffer mitbringen Brigitte ;-) !).

Montag, 15. September 2008

Bye Bye Canada... Hello USA

Meinen letzten Tag in Vancouver bzw. in Kanada hab ich ganz gemuetlich verbracht. Ich bin in den trendigen Stadtteil Kitsilano rueberspaziert und hab mir danach die eher touristischen Shops und Staende im Granville Island Public Market angesehen. Am Abend, als Abschluss sozusagen, hab ich die Stadt mit ihren vielen Lichtern noch von oben betrachtet - vom Vancouver Lookout-Turm aus.

Am Mittwoch gings dann mit dem Greyhound ueber die Grenze ins nahe Seattle. Die Jugi, in der ich hier wohnte, ist klein aber fein und hat einen wunderbaren Ausblick direkt auf die Bucht... allerdings ist sie eine halbstuendige Busfahrt mit anschliessendem 10-minuetigen Fussmarsch vom Zentrum entfernt. Aber Zeit hab ich ja mehr als genug ;-) .

In Seattle hab ich eine mal etwas andere "Stadttour" mitgemacht. Sie nennt sich die Underground-Tour: Nach einem grossen Feuer im Jahre 1889 hat die Staedteplanung eine etwas ungewoehnliche Wendung genommen. Den Strassen entlang wurden links und rechts Mauern hochgezogen und diese aufgefuellt. So lagen die Strassen also einen Stock hoeher als die Gehwege. Nachdem es eine Menge Unfaelle gab, hat man dann auch die Trottoirs um einen Stock hoeher gelegt... und das Erdgeschoss jedes Hauses lag ploetzlich im Keller. Aber lest selber mehr darueber: http://en.wikipedia.org/wiki/Seattle_Underground_Tour

Was ich mir in Seattle sonst noch angesehen habe: die architektonisch spezielle Bibliothek, den quirligen Pike Place Market, den allerersten Starbucks-Shop, das touristische Hafen-Gebiet, ein Gebaeude des Architekten Frank O. Gehry (Rock n' Roll Museum) und ein nicht speziell schoenes Schul-Hallenbad :-) .

Seit gestern Nachmittag bin ich in Portland. Diese Stadt ist nicht unbedingt wunderschoen, hat aber dennoch ihren eigenen Charme. Bei sommerlichem Wetter (gegen 30 Grad, juhuiiii) hab ich mir heute den Saturday Market - der auch am Sonntag stattfindet - mit seinen verschiedensten Staenden angesehen. Und gerade eben habe ich meinen zwei lieben Fuessen, die mich in den letzten 2 Monaten und 10 Tagen viiiiiiele Kilometer weit getragen haben, eine Pedikuere gegoennt, hihi.

Dienstag, 9. September 2008

Vancouver Island: Whale Watching & Scuba Diving

Ach, manchmal waere es schon schoen, mit dem Auto oder einem Wohnmobil unterwegs zu sein... dann koennte man einfach spontan anhalten und die Landschaft geniessen. Diese ist naemlich auf Vancouver Island wunderschoen (Regenwald, klare Fluesse, das Meer, tolle Straende...).

Kurz vor Ablauf meiner Reisezeit in Kanada hab ich nun auch noch einen Baeren gesehen, juhu!!! Allerdings nur vom Bus aus, auf der Fahrt von der Faehrenanlegestelle nach Tofino. Aber auch sonst hatte diese Woche einiges zu bieten.
Von Tofino aus habe ich eine Whale Watching-Tour mitgemacht. Und wir hatten Glueck! Wir konnten einen Grauwal und einen Buckelwal beobachten. Der letztere hat hin und wieder sogar seine Schwanzflosse gezeigt, wow! Und fuer alle die "Der Schwarm" gelesen haben: nein, die Wale haben sich zum Glueck nicht auf uns geworfen, hihi. Nebst diesen grossen Meeresbewohnern konnten wir auch noch einen Blick auf Robben, Seeloewen und Otter werfen.

Weiter gings nach Victoria, Hauptstadt von British Columbia. Dort habe ich den kulturellen Teil komplettiert und eine Fuehrung im Legislative Building mitgemacht. Danach bin ich durch den kleinen aber schoen gepflegten Beacon Hill Park spatziert, wo es frei herumlaufende Pfauen zu bestaunen gibt. Und ich hab mal wieder eines der kanadischen Hallenbaeder getestet ;-) .

In Nanaimo war dann endlich Tauchen angesagt. Puhhh, war ich doch schon etwas auf Entzug. Einer der beiden Tauchgaenge fuehrte an ein extra fuer Taucher versenktes Wrack, welches schoen bewachsen ist. Die Tauchgaenge waren gemuetlich, denn wir waren nur zu zweit... allerdings liess mich die Wassertemperatur (11-15 Grad) doch etwas froesteln.
Ansonsten gab es in Nanaimo nicht allzu viel zu sehen. Ein nettes Hafenstaedtchen mit einem kleinen Stadtmuseum und der schoensten Jugi Kanadas.

Nun bin ich wieder in Vancouver und geniesse meinen zweitletzten Tag in Kanada.

Montag, 1. September 2008

Banff - Kelowna - Vancouver

Es wird langsam Herbst... seufz... die Temperaturen steigen nur noch auf um die 18 Grad! In Banff war es sogar noch kuehler, denn das Dorf liegt auf etwa 1530 m.ue.M. Mit der schoenen Bergkulisse und den vielen Touristen in Banff, hat mich das ganze schon etwas an unsere Alpenregion erinnert :-) . Aber die Rocky Mountains haben ihren eigenen Reiz. Der Wettergott war mir zum Glueck wohlgesonnen (es regnete in der ersten Haelfte der Woche ziemlich haeufig) und ich konnte meine geplante Wanderung auf den Sulphur Mountain trockenen Fusses durchfuehren. Von der Jugi aus, via Talstation der Gondelibahn, bis rauf zur Bergstation habe ich rund 750 Hoehenmeter und 9 km Strecke zurueckgelegt... ja, da kam ich ganz schoen ins Schwitzen. Auch die Tierwelt hat ihr Bestes gegeben. Ich habe zwar unterwegs keinen Baeren angetroffen, dafuer viele suesse Streifenhoernchen, einen Steinbock oder etwas in dieser Art und ich konnte ein grosses Reh aus etwa 10 Meter Entfernung beobachten. Oder hat das Reh mich beobachtet? Auf jeden Fall hat es sich durch mich nicht stoeren lassen.
Als ich mich wieder auf den Rueckweg machte, hat es auf dem Gipfel sogar noch leicht angefangen zu schneien! Nach diesen "Strapazen" goennte ich mir dann ein entspannendes Bad im 39 Grad warmen Wasser des Upper Hot Springs-Thermalbads (heisse Quelle).

Kelowna liegt mitten im Okanagan Valley, welches ein wuestenaehnliches Gebiet ist. Wie es aussieht, scheint dies den vielen Rebstoecken dort zu gefallen und das Valley ist bekannt fuer seinen guten Wein. Obwohl ich keine Weinkennerin oder -liebhaberin bin, hab ich es mir nicht entgehen lassen, eine Winery-Tour mitzumachen. Vier verschiedene Weinkellereien haben wir besucht, drei davon produzieren "Bio-Wein". Das wohl speziellste, das ich probieren durfte, war ein roter Eiswein... hmmmm!

Vancouver... ja, fuer mich eine extrem sympathische Stadt! Obwohl sie im Moment eine grosse Baustelle ist und sich fuer die Olympischen Winterspiele 2010 aufruestet. Ich habe die verschiedenen Stadtteile ausgiebig erkundet, war beim Canada Place und habe dort ein riesiges Kreuzfahrtschiff bewundert und bin rund um den ganzen Stanley-Park gelaufen. Morgen geht's mit Bus und Faehre nach Vancouver Island rueber... aber ich komme danach nochmals zurueck :-) .